Tour du Muveran mit Varianten
11. Juli 2027–15. Juli 2027
Die Tour
Am Sonntagmorgen treffen wir uns in Pont de Nant (Nähe von Bex/Rhonetal). Die erste Etappe führt durch schönes Alpgelände zum Col des Essets und weiter zum Refuge Giacomini (ca. 8 km, 850 Höhenmeter Aufstieg und 200 Höhenmeter Abstieg). Die Unterkunft entspricht einem Berggasthaus. Unterwegs müssen wir unbedingt der Alp «La Varre» noch einen Besuch abstatten. Wer selbst gemachten Senf mag, sollte noch Platz dafür im Rucksack freilassen.
Am zweiten Tag geht es wieder kurz etwas aufwärts, bevor ein langer Abstieg zum Lac de Derborence folgt. Die Landschaft wurde hier durch einen gewaltigen Bergsturz geformt. In den Jahren 1714 und 1749 lösten sich zwei grosse Felsstürze vom heutigen Diablerets-Massiv. Die Menschen hielten diese für ein Werk des Bösen und benannten sie in Diablerets – also Teufelsberge – um. Die 100 Meter hohen Trümmermassen stauten einen See, der lange als verflucht galt, sodass sich die Natur ringsherum ungehindert ausbreiten konnte. Heute steht das wilde Derborence-Tal unter Schutz. Als besonders speziell gilt der alte Wald, der auf den Trümmermassen entstand. Wer mag, geniesst ein Bad im See und/oder kommt auf eine Zusatzrunde um den See mit. (Die anderen können sich im Gasthaus verwöhnen lassen.). Am Nachmittag wandern wir gemeinsam zu einer Alp, wo wir nächtigen können (einfache Unterkunft). Die Wanderzeit beträgt je nach Route/Zusatzrunde 3.5 bis 5 Stunden.
Der dritte Tag hat es in sich! Wir starten frühmorgens mit einem abwechslungsreichen Aufstieg von 800 Höhenmeter bis zur Cab. Rambert (ca. 4 Std.). Unterwegs können wir Versteinerungen sehen und mit etwas Glück Steinböcke beobachten. Auch geologisch ist das Gebiet sehr interessant… In der Ramberthütte angekommen, haben wir Speis und Trank verdient. Nun folgt ein etwa 2-stündiger Abstieg ins Wander- und Skigebiet von Ovronnaz. Als Schlusspunkt müssen wir noch einen längeren Aufstieg zur Cabane de Fenestral (etwa 1.5 Std.) bewältigen. Hier freuen wir uns über die erbrachte Leistung des Tages: 1500 Höhenmeter Aufstieg und ganz viele Kilometer… Wanderzeit 7.5 Std.).
Bei schönem Wetter können wir vom Massenlager aus den Mont Blanc sehen.
Auch der vierte Tag wird ein spannender Tag… je nach Wetter stehen uns diverse Routen offen (reine Wanderzeit 5 bis 6 Std.) Einzigartig ist sicher der Ausblick ins Rhonetal und je näher wir zur Cabane de la Tourche kommen, auch der Blick zum Mont-Blanc, der Aiguille Verte, Argentière (und weitere bekannte Gipfel des Mont Blanc Massifs) und hinaus bis zum Genfersee. Einige Wegabschnitte sind recht anspruchsvoll (T3+) und verlangen gute Trittsicherheit. Heute sollten wir uns auch immer wieder an der Flora erfreuen können (u.a. Türkenbund, Moorvegetation etc.)
In der Cabane de la Tourche angekommen, können wir hoffentlich bei bestem Wetter den Apéro auf der Terrasse geniessen. Welche Aussicht! Am letzten Tag entscheidet der Altschnee und das Wetter, wie wir zu unserem Ausgangspunkt Pont de Nant zurück kommen. Geplant ist via Col des Pauvres (T3+) mit einer Wanderzeit von gut 5 Stunden.
Die Tour muss unter Umständen aufgrund der aktuellen Verhältnisse (Witterung/Altschnee) angepasst werden.
Impressionen
Anmeldung zur Tour
Deine Anmeldung ist erst mit Gabys persönlicher Anmeldebestätigung verbindlich.
