Seitentäler um Locarno
11. September 2026–14. September 2026
Rückblick auf die Tour
Mit dem Wissen, dass wir vier sonnige Tage vor uns haben, fahren wir mit dem Zug nach Locarno, wo wir nach einem kurzen Fussmarsch das Hotel erreichen. Nach einer kleinen Stärkung und dem Ticino Ticket im Rucksack, geht es weiter mit dem Bus nach Maggia. Heute erkunden wir zu Fuss das Maggiatal. Steil geht es über typische Steinstufen zur Kapelle «Santa Maria della Pioda». Imposant ist die Schlucht beim Riale del Salto. Einem angenehmen Weg ins Val Salto folgend erreichen wir wenig später einen wunderbaren Aussichtspunkt auf 870 MüM. Auf einem abwechslungsreichen Weg wandern wir hinunter nach Coglio. Bevor wir uns im natürlichen Pool in Giumaglio abkühlen, geniessen wir einen hausgemachten Sirup beim Eco-Hotel.
Am späteren Nachmittag fahren wir mit dem Bus zurück nach Locarno, wo wir die geräumigen Zimmer beziehen.
Da am Samstag das Postauto erst nach 10h ins Val Onsernone fährt, begeben sich die einen vor dem Frühstück zu «Madonna del Sasso» – mit herrlichem Blick über Locarno. Ein morgendlicher Spaziergang führt uns durch die Altstadt zurück ins Hotel, wo wir die anderen zum Frühstück auf der Terrasse treffen.
Kurvenreich ist die Fahrt bis zuhinterst ins Val Onsernone, genau genommen Val Vergeletto. Leider haben andere die gleiche Idee, dass wir uns etwas gedulden müssen, bis uns die kleine Luftseilbahn (4 Personen) von Zott zur Alp Salei bringt. Auf einer Rundwanderung vorbei am Lago di Salei und über den Pass «Al Piègn di Cunch» erreichen wir die Alp «Al Pescéd» und schlussendlich wieder die Capanna Salei. Aufgrund einer Wolke, die genau unseren Pausenplatz beschattet, wandern wir schon bald weiter auf den Piz Zucchero. Ziel ist die Schaukel «Swing the world». Am besten dazu die Fotos anschauen… Da es ohne Anstehen mit der Bahn wieder hinunter geht, bleibt noch genügend Zeit, um auf dem alten Wanderweg zum Dorf Vergeletto zu gelangen. Faszinierend, wie das Wasser die Landschaft geformt hat. Nach einer ebenso kurvenreichen Fahrt erreichen wir (spät) abends wieder Locarno. Den Abend lassen wir in einer Pizzeria ausklingen.
Am Sonntag steht ein weiteres Tal auf dem Programm. Mit dem Zug geht es durch das Centovalli nach Palagnedra. Eine erste Pause nutzten wir, um Verdasio auszukundschaften. Auf einem wunderschön angelegten Weg erreichen wir die Wallfahrtskapelle «Madonna della Segna». Auch hier gibt es das eine oder andere zu bestaunen. Nächstes Ziel ist der Monte Aula, wo es wieder zuoberst eine Schaukel vom Projekt «swing the world» gibt. Und auch von hier haben wir eine prächtige Aussicht! Sehr zu empfehlen – ebenso der Kuchen in der Capanna Monte di Comino. Die einen bevorzugen die Seilbahn runter nach Verdasio, die anderen wandern hinunter ins Dorf Corcapolo.
Heute haben wir bereits den vierten und letzten Tag. Bei leicht bedecktem Himmel fahren wir nach Ronco sopra Ascona. Immer wieder geniessen wir den Blick hinunter zur Riviere, über den Lago Maggiore nach Italien oder zum Maggia-Delta. Auch heute ist der Weg abwechslungsreich. Die Landschaft unterscheidet sich wieder von den anderen Wandertagen. Über die «Monti di Losone» erreichen wir nach etwa vier Stunden das Dorf Golino. Um die Wartezeit (Bus) etwas zu verkürzen, begeben wir uns ins Grotto in Golino. Der beste Kastanienkuchen und das beste Tiramisu, die wir je auswärts gegessen haben… Schon bald heisst es in Locarno das Gepäck im Hotel abholen und die Heimreise antreten. Vier abwechslungsreiche Wandertage gehen zu Ende.
Fotos
Ausschreibung
Das Hotel ist in kurzer Laufdistanz zum Bahnhof und hat einen Aussenpool.
